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Royal Ballet: Manon (live)

Regie: • mit Kenneth MacMillan, Musik: Jules Massenet

Royal Ballet: Manon (live)

  • FSK: ab 0
     
    Laenge: 155
  • Genre: Ballett (live)
      
    MUSIK: Jules Massenet
    CHREO: Kenneth MacMillan

    Lescaut verhandelt mit einem Mitreisenden über seine Schwester Manon. Als sie dem Studenten Des Grieux begegnet, verlieben sich beide ineinander und ?iehen nach Paris. Der reiche Lebemann Monsieur G.M. bietet Manon als seiner Geliebten ein Luxusleben und sie kann nicht widerstehen. Von Lescaut ermutigt, betrügt Des Grieux beim Kartenspiel, um an Monsieur G.M.s Geld zu kommen. Sie werden des Falschspiels überführt. Manon wird als Prostituierte verhaftet und nach New Orleans deportiert, Des Grieux folgt ihr. Auf der Flucht stirbt Manon an Erschöpfung. Kenneth MacMillans Quelle zu „Manon“ war der französische Roman des 18. Jahrhunderts, den Massenet und Puccini bereits für die Oper adaptiert hatten. Das Ballett, am 7. März 1974 mit Antoinette Sibley und Anthony Dowell in den Hauptrollen uraufgeführt, gehörte bald zum festen Repertoire des Royal Ballet. Manon und ihr Kampf, der Armut zu entkommen, erweckte bei MacMillan neues Mitgefühl. Das zeigt sich in der Bühnengestaltung seines Mitarbeiters Nicholas Georgiadis, der eine Welt verschwenderischer Pracht schildert, die durch jämmerliches Elend besudelt wird. MacMillans spektakuläre Ensembleszenen für die gesamte Truppe zeichnen lebendige, komplexe Porträts so verschiedener Gesellschaften wie in Paris und New Orleans. Doch der Motor dieser tragischen Geschichte ist der leidenschaftliche ‘pas de deux‘ von Manon und Des Grieux: An die Intensität seines früheren Balletts „Romeo and Juliet“ erinnernd, macht er „Manon“ zu einem der mächtigsten Dramen MacMillans.v

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